Hinweise zur Berechnung                   




Hinweise zur Berechnung der erforderlichen Heizleistung
Der Architekt oder verantwortliche Ingenieur sollte unter Berücksichtigung der örtlichen und baulichen Gegebenheiten eine Wärmebedarfsrechnung nach dem VDI- Regelwerk durchführen.
Eine aussagefähige Berechnung der Wärmeverluste muß die Lage des Gebäudes, die Art der Wände (Unterteilung, Außenwand, etc.), Wärmedämmung, Materialien, Fensterfläche, vorgesehene Luftwechsel (m³/h), etc. berücksichtigen.

Für eine erste Überschlagsrechnung kann nachstehende Formel zur Ermittlung der erforderlichen Leistung verwendet werden:

Darin bedeuten:
 
Konstante K
A. 1,25 W/m³
bei sehr gut wärmegedämmten Räumen (Gebäuden) =
Alle Innenwände und Decken., eine Außenwand.
Max. Flächenanteil Fenster und Türen 15%.
B. 1,75 W/m³
bei gut wärmegedämmten Räumen (Gebäuden) =
Dach und 2 oder 3 Außenwände.
Max. Flächenanteil Fenster und Türen 30%.
C. 2,20 W/m³
bei nicht wärmegedämmten Räumen =
Räume (Gebäude) mit Wänden und Dach
ohne Wärmedämmung
aber Innenwände verputzt.
D. 3,50 W/m³
Räume (Gebäude) freistehend ohne Wärmedämmung.
Container, Leichtmetall oder Holzkonstruktionen.
Volumen Luft (m³)
Inhalt des Raumes (Gebäudes). Länge x Breite x Höhe
Temperaturdiff. °C)
Temperaturunterschied zwischen Außen und Innen


Beispiel
Raum von 20 x 10 x 3,5m (700m³), schlecht isoliert (K= 2,20),
bei einer Außentemperatur von 5°C und einer gewünschten
Innentemperatur von 20°C
(Temperaturdiff. = 15°C)

 


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